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Atzelgift zu schnell, zu abgeklärt – 0:3 auf dem Uhlenberg

Kreisklasse Rheinland  B - Spieltag 5

Kreisliga B1, Nachholspiel 5. Spieltag:

SG Honigsessen/Katzwinkel – SG Atzelgift/Nister 0:3 (0:1)

Locken Bezirksliga-Spiele in der Region nach offiziellen Angaben oft nur rund 70-80 Zuschauer an, so war das Interesse an dem Heimspiel in der AirSolutions-Arena auf dem Uhlenberg letzten Dienstag gegen A-Liga-Absteiger Atzelgift doch erheblich größer und das bei bescheidenem Wetter mit einer Regenphase in Halbzeit 2. Die Gäste in Bestbesetzung kamen zu einem letztlich ungefährdeten und auch in dieser Höhe hochverdienten 3:0-Auswärtssieg, legten freitags in Schönstein nach (2:1) und sind nun in der noch jungen Saison mit 6 Siegen auf dem besten Weg wieder zurück ins Kreisoberhaus. Unserer Heimelf fehlte neben der Handvoll Verletzten aus der Stammelf auch noch Urlauber Till Latsch, in der Saisonvorbereitung noch Doppelpacker gegen Atzelgift beim 4:3-Sieg damals beim Turnier in Hattert.. Da half auch das Insiderwissen von Trainer Jens Reifenrath, der der Gegner ja lange erfolgreich  trainierte, nicht weiter. Von der ersten Sekunde an die Gäste spritzig, meist viel schneller am Ball als die Heimelf. Da rollte eine wahre Angriffslawine auf den HoKa-Kasten zu und Keeper Simon Vieth konnte sich mehrmals auszeichnen, hielt bis kurz vor der Pause sogar hinten die Null fest. Vorne immerhin gab es in der Anfangsphase auch zwei dicke HoKa-Chancen durch Leon Hoffmann (3.) und Marlon Schmidt (13.), die aber vom später verletzt ausscheidenden Gästekeeper vereitelt wurden. Als man schon langsam den Blick Richtung Pausenpfiff nehmen konnte, passierte es aber dann doch. Ein Fehler in der Spieleröffnung, Vieth viel zu weit vor dem eigenen Kasten und so hatte Leon Giehl nach 41 Minuten keine Mühe, zur Gästeführung ins leere Tor zu treffen.

Nach dem Wechsel dann nach 54 Minuten die Ausgleichschance für Hoffmann, der als einer der wenigen das Tempo des Gegners mithalten konnte, doch Leon zielte aus wenigen Metern am Tor vorbei. Die Vorentscheidung dann nach einem unglücklichen Fehler von Philipp Wagner, dem unbedrängt am eigenen Strafraum der Ball bei der Annahme an die Hand sprang. Eine einfache Freistoßvariante genügte, um unsere Abwehr auszuhebeln und Jonas Wisser stellte den Spielstand vorentscheidend auf 0:2 (66.), erhöhte 20 Minuten später noch zum 0:3-Endstand. Schiri Max Fohr, was unser Team allerdings auch wissen musste, steht ja nicht so sehr für kritische Kommunikation während dem Spiel, zeigte das mit einigen gelben Karten gegen die Heimelf inklusive Coach und zog sogar die  Ampelkarte gegen Andi Kalkert (89.), der so keine 5 Minuten nach seiner späten Einwechslung auf dem Platz stand. Noch schlimmer dann als der nicht gegebene mögliche Elfer in der Nachspielzeit die Verletzung von Leon Hoffmann nach einem Tritt vom Keeper.