Fußball-Kreispokal C, 2. Runde:
SG Honigsessen/Katzwinkel II – SG Wallmenroth/Scheuerfeld II 2:0 (2:0)
HoKa-Tore: 1:0 Kai Rautenstrauch (23.), 2:0 Robin Wäschenbach (40.)
2026 gibt es definitiv einen neuen Kreispokalsieger für die C-Ligateams. Der Titelverteidiger Wallmenroth/Scheuerfeld II konnte sich am Dienstabend beim Lokalderby in Katzwinkel noch so strecken, blieb aber im Spiel bei unserer HoKa-Reserve im Sturm komplett harmlos und so musste Keeper Simon Vieth erst in Minute 90 bei einem Schuss von Mike Gerhardus zum einzigen Male sein Können zeigen. Nach einem Abtasten in der Anfangsviertelstunde übernahm das Kwiatkowski-Team klar die Spielkontrolle. Mirko Weitershagen hatte früh gute Chancen per Kopf und Fuß, verfehlte aber zweimal knapp das Gehäuse. Nach 23 Minuten war es aber soweit mit der verdienten HoKa-Führung: eine präzise Ecke von Janik Fuchs wuchtete Innenverteidiger Kai Rautenstrauch mit dem Kopf vom Fünfer aus unhaltbar in die Maschen zum 1:0. Auch in der Folge die Heimelf dem 2:0 viel näher als die Gäste dem Ausgleich. Ex-HoKa-Spieler und Gästekapitän Lukas Demmer konnte nach 34 Minuten in letzter Sekunde zur Ecke klären, hätte dabei fast ein Eigentor fabriziert. Nach 40 Minuten stand es dann doch hochverdient 2:0: Philipp Wagner erkämpfte sich nahe der Torauslinie den Ball, legte zurück zu Robin Wäschenbach, der unbedrängt aus Nahdistanz kein Problem hatte, zum Endstand einzunetzen.
In Halbzeit 2 hatte unser Team dann keine Mühe, die Gäste in einem sehr fairen Spiel mit nur einer Gelben Karte für den Titelverteidiger unter der guten Leitung von Schiri Özcan Agir weitgehend vom eigenen Strafraum fernzuhalten und das Ergebnis zu verwalten. Dabei lag stets das 3:0 näher als bis zur oben genannten Minute 90 der Anschlusstreffer. Capitano Max Weitz köpfte nach 67 Minuten knapp drüber und Gästekeeper Jakob Stockschläder lenkte einen Weitschuss von Mirko Weitershagen gerade noch über die Latte. Der eingewechselte Moritz Dützer vergab per Kopf relativ frei Sekunden vor dem Abpfiff (90.+4.), was aber auch absolut zu verschmerzen war. Groß dann der Jubel über das Erreichen des Achtelfinales und nach zwei Viertelfinal-Niederlagen in diesem Pokal-Lokalderby in den Jahren 2021 und 2024 hieß es dann diesmal für die HoKa-Elf „aller guten Dingen sind drei“.